Tafel Giessen 2018-01-10T15:58:31+00:00

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Umzug in die Südanlage 21

Das Diakonische Werk ist innerhalb Gießens umgezogen, von seinem langjährigen Domizil in der Gartenstraße 11 in die Südanlage 21. Hier befand sich bis zum Jahr 2014 die Deutsche Rentenversicherung und direkt nach dem zweiten Weltkrieg die damals neu gegründete Gießener Freie Presse, der Vorläufer der heutigen Gießener Allgemeinen Zeitung. „Wir brauchen einfach mehr Platz“, erläutert Diakonie- und Tafel-Chef Holger Claes den Grund des Umzugs. Auf etwa 1100 Quadratmeter sind am neuen Standort sowohl die Schuldnerberatung, die Migrationsberatung, die Suchthilfe, die Schwangerenberatung als auch die Organisation der Tafel Gießen untergebracht. „Ein besonderes Dankeschön gilt den beteiligten Firmen, Bauleiter Günter Engel sowie den Behörden für die Unterstützung“, ergänzt Claes. Ab Montag, dem 22. Januar ist man in neuen Räumen: mit mehr Platz, barrierefreiem Zugang und erweitertem Angebot. Die zentrale Telefonnummer 0641 932280 bleibt unverändert. Die Tafel-Koordinatorin Anna Conrad ist jetzt unter 0641 93228-492 erreichbar.  

“Es ist eine tolle und vor allem sehr wichtige Unterstützung, die benachteiligten Menschen und Familien in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft hilft! Die Tafel sollte daher weiter konsequent gefördert werden.”

Lisa Mayer
Leichtathletin

“Seit über 10 Jahren ist die Gießener Tafel Teil ein Teil einer sozialen Bewegung, die in Deutschland mehr als eine Million bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Viele Menschen engagieren sich zudem ehrenamtlich rund um die Gießener Tafel, um diese Leistung überhaupt möglich zu machen. Hierfür herzlichen Dank! Trotzdem darf diese Hilfe keinesfalls einer Selbstverständlichkeit Platz machen, sie sollte uns ganz im Gegenteil dazu aufrufen uns die Frage zu stellen, ob das auf Dauer der richtige Weg ist mit Armut umzugehen?!”

Anita Schneider
Landrätin des Landkreises Gießen

“Die Gießener Tafel leistet mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine wichtige und unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft und unsere Stadt. Durch ihr Engagement können einkommensschwache Menschen und Familien ihren Kühlschrank füllen.

So einfach und richtig das Prinzip der Tafel zwar ist, so beschämend ist es aber auch, dass wir in unserer Gesellschaft diese Anlaufstellen benötigen. Es muss deshalb unser Anspruch sein, allen Menschen bessere Lebenschancen zu bieten und nicht nur Nöte zu lindern …”

Dietlind Grabe-Bolz
Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen

“Über 2.200 wöchentliche Nutzer und weitere 600 Personen in sozialen Einrichtungen erhalten Unterstützung bei unserer Tafel. Mehr als 300 Ehrenamtliche engagieren sich, sind von der Tafel-Idee überzeugt. Diese Menschen tragen die Tafel-Arbeit. Ein toller Einsatz, für den ich sehr dankbar bin.

Und dennoch: Die Tafel zeigt auf, dass Armut bei uns weit verbreitet ist. Und Armut muss überwunden werden – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich alle stellen müssen. Dann könnte auch die Tafelarbeit überflüssig sein.”

Holger Claes
Leiter der Tafel Gießen

„Die Gießener Tafel ist eine segensreiche Einrichtung. Schade, dass wir sie brauchen – schön, dass wir sie haben. Unzählige Menschen helfen ehrenamtlich Tag für Tag und machen sie zu einem Rettungsanker für tausende von Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.”

Axel Pfeffer
Schlammbeiser

Die Tafel Gießen dankt

allen Förderern, die mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs ermöglichten.

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