Tafel Giessen 2018-01-10T15:58:31+00:00

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  • Brigitte und Wolfgang Gerhard werden von Holger Claes (l.) und Anna Conrad (r.) geehrt.

10 Jahre Tafel-Ausgabestelle in Reiskirchen

Zehn Jahre gibt es mittlerweile die Ausgabestelle der Tafel Gießen in Reiskirchen.  Dies wurde mit zahlreichen Gästen im Rahmen eines Tags der offenen Tür gefeiert. Reiskirchens Bürgermeister Dietmar Kromm und Pfarrer Dieter Sandori, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Diakonischen Werkes in Gießen, würdigten in ihren Grußworten wiederholt das große Engagement der vielen Helferinnen und Helfer. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wäre die Tafelarbeit nicht möglich. Von Anfang an dabei waren Brigitte und Wolfgang Gerhard. Sie wurden dafür von Tafel-Chef Holger Claes mit dem Kronenkreuz in Bronze ausgezeichnet. Willi Schmid, Vorsitzender des hessischen Landesverbandes der Tafeln, überreichte Claes stolz eine Urkunde, die zukünftig in der Reiskirchener Ausgabestelle bewundert werden kann.

„Es ist eine tolle und vor allem sehr wichtige Unterstützung, die benachteiligten Menschen und Familien in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft hilft! Die Tafel sollte daher weiter konsequent gefördert werden.“

Lisa Mayer
Leichtathletin

„Seit über 10 Jahren ist die Gießener Tafel Teil ein Teil einer sozialen Bewegung, die in Deutschland mehr als eine Million bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Viele Menschen engagieren sich zudem ehrenamtlich rund um die Gießener Tafel, um diese Leistung überhaupt möglich zu machen. Hierfür herzlichen Dank! Trotzdem darf diese Hilfe keinesfalls einer Selbstverständlichkeit Platz machen, sie sollte uns ganz im Gegenteil dazu aufrufen uns die Frage zu stellen, ob das auf Dauer der richtige Weg ist mit Armut umzugehen?!“

Anita Schneider
Landrätin des Landkreises Gießen

„Die Gießener Tafel leistet mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine wichtige und unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft und unsere Stadt. Durch ihr Engagement können einkommensschwache Menschen und Familien ihren Kühlschrank füllen.

So einfach und richtig das Prinzip der Tafel zwar ist, so beschämend ist es aber auch, dass wir in unserer Gesellschaft diese Anlaufstellen benötigen. Es muss deshalb unser Anspruch sein, allen Menschen bessere Lebenschancen zu bieten und nicht nur Nöte zu lindern …“

Dietlind Grabe-Bolz
Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen

„Über 2.200 wöchentliche Nutzer und weitere 600 Personen in sozialen Einrichtungen erhalten Unterstützung bei unserer Tafel. Mehr als 300 Ehrenamtliche engagieren sich, sind von der Tafel-Idee überzeugt. Diese Menschen tragen die Tafel-Arbeit. Ein toller Einsatz, für den ich sehr dankbar bin.

Und dennoch: Die Tafel zeigt auf, dass Armut bei uns weit verbreitet ist. Und Armut muss überwunden werden – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich alle stellen müssen. Dann könnte auch die Tafelarbeit überflüssig sein.“

Holger Claes
Leiter der Tafel Gießen

„Die Gießener Tafel ist eine segensreiche Einrichtung. Schade, dass wir sie brauchen – schön, dass wir sie haben. Unzählige Menschen helfen ehrenamtlich Tag für Tag und machen sie zu einem Rettungsanker für tausende von Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.”

Axel Pfeffer
Schlammbeiser

Die Tafel Gießen dankt

allen Förderern, die mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs ermöglichten.

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