„Umgekehrter Adventskalender“

Rund um Weihnachten gab es noch zwei Überraschungen für die Tafel. Die Evangelische Studierendegemeinde in Gießen hat die Idee des “umgekehrten Adventskalenders“ aufgegriffen. Wie? Was? „Umgekehrter Adventskalender“? Die Idee stammt wohl aus Österreich. Bei diesem Kalender geht es nicht darum, jeden Tag etwas zu bekommen, sondern jeden Tag etwas zu geben. Also füllten im Dezember Studierende täglich bereitgestellte Körbe mit haltbaren Lebensmitteln. Diese wurden kurz vor Weihnachten von Pfarrerin Jutta Becher in der Tafelausgabestelle in Gießen übergeben.

Die Überraschung war groß, als anonym ein zweiter „umgekehrter Adventskalender“ eintraf, der privat in einem Haushalt gefüllt wurde.

„Der persönliche Einsatz aller Ehrenamtlichen ist großartig. Wichtig sind aber auch Geld- und Sachspenden. Gerade in der Winterzeit müssen wir häufiger auf haltbare Lebensmittel zurückgreifen, da das Angebot an Obst und Gemüse rückläufig ist. Somit sind wir alle über die Zuwendung haltbarer Lebensmittel dankbar“, so Holger Claes, der Leiter des Diakonischen Werkes und der Tafel in Gießen. „Wir überlegen, ob wir für das Weihnachtsfest 2019 für die Unterstützung durch „umgekehrte Adventskalender“ werben wollen“, so Claes weiter.

2019-01-06T21:59:39+00:00