Sommerfest mit Frau Kraft alias Markus Karger

„Ich bin sehr stolz auf Sie und das, was Sie täglich mit Ihrer Arbeit leisten!“, gratulierte Holger Claes in seiner Begrüßung, die wie gewohnt besonders herzlich ausfällt. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Gießen wünschte den fleißigen Unterstützern eine tolle Feier und bedankte sich besonders beim Wirt des Hawwerkasten, Maurice Zach-Zach für die Getränkespende zum Fest.

Bereits im zweiten Jahr hat sich das Planungsteam der Tafel für die Terrasse der Marinestuben an der Lahn ausgesucht, um ihr jährliches Sommerfest für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auszurichten. „Das Ambiente hier ist einfach toll.“, begründet Anna Conrad die Wahl und lobte die reibungslose Organisation mit dem Restaurant. Wie auch im Jahr zuvor haben die Marinestuben die Gießener Tafel mit einem Zuschuss zum leckeren Grillbuffet unterstützt.

Nicht nur der Grill heizte den Besuchern ein: Mit seiner Parodie der Landfrau Ursula Kraft sorgte in diesem Jahr Markus Karger für ausgelassene Stimmung und fröhliches Gelächter. Ausgewählt als „Wetterauer Durchschnittsfrau“ sei sie im Auftrag der Hessischen Staatskanzlei unterwegs, erzählte viele kleine und große Geschichten von sich und ihrem „Ernst“ zuhause. Die auch hier vielen z. B. aus der hessischen Weiberfastnacht sehr bekannte Figur heizte dann noch die Stimmung mit mehreren Liedvorträgen ein, Höhepunkt dabei zweifellos der rückwärts gesungene Schlager „Tanze Samba mit mir“. Der Applaus wollte nicht enden und Holger Claes dankte im Namen Aller für den gelungenen Auftritt von Markus Karger, der sicherlich neue Fans gewonnen hat.

„Die fast durchgehend voll besetzten Tische zeigen, dass wir mit der Ausrichtung unseres Sommerfestes richtigliegen, weil die Ehrenamtlichen auch außerhalb der Gießener Tafel gerne mal zusammensitzen.“, resümiert Claes die Feier. Trotz bedecktem Wetter feierten rund 100 Ehrenamtliche gemeinsam bis in den späten Nachmittag. In vielen Gesprächen tauschte man sich auch über die Erfahrungen aus, die man täglich in der Tafel macht und stellte immer wieder fest, wie sinnvoll diese Arbeit ist.

2017-11-25T21:04:11+00:00